Philosophische Fakultät
 
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Forschungszentrum: Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit
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Willkommen auf der Seite des Forschungszentrums "Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit"

"Qui non addit amittit", Georg Philipp Harsdörffers Frauenzimmer-Gespraechspiele (1644-49)

Das Forschungszentrum "Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit" besteht seit dem Sommer 2008 und bildet eines der geisteswissenschaftlichen Netzwerke der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Es ordnet sich dem Forschungsschwerpunkt der Philosophischen Fakultät "Kulturelle Räume" sowie dem Förderschwerpunkt der Universität "Gesellschaft, Kultur, Umwelt im Wandel" zu, der in den Zielvereinbarungen der Universität mit dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr für die Jahre 2009 bis 2013 festgelegt wurde.

 

Das Forschungszentrum untersucht aus interdisziplinärer Perspektive Prozesse der Generierung, Etablierung und Transformierung von "Wissen" im historischen Rahmen der Frühen Neuzeit (14./15. bis Ende des 18. Jahrhunderts). Die Projekte widmen sich vor allem Fragen nach der Medialität und Prozessualität von "Wissen" sowie nach dessen variabler Relationalität zu seinen jeweiligen temporalen, sozialen und regionalen Kontexten.

 

Das Forschungszentrum hat bislang zwei Tagungen veranstaltet. Auf einer Internen Tagung am Nordkolleg Rendsburg (2.-3. April 2009) wurden zwölf Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert. Daneben stellte der geladene Gast, Dr. Frank Baudach von der Eutiner Landesbibliothek, deren Bestand, ihre Arbeitsschwerpunkte und Arbeitsmöglichkeiten im Bereich der Reiseliteratur und Literaturgeschichte der Frühen Neuzeit vor. Nicht zuletzt diente die interne Tagung der gemeinsamen Weiterführung der forschungskonzeptuellen Arbeit.

 

Die von der Fritz Thyssen Stiftung geförderte Internationale Tagung "Wissensdiskursivierungen: Themen, Medien und Räume des Wissens vom 14. bis zum 18. Jahrhundert" (26.-28. November 2009) gab dem Forschungszentrum wichtige Impulse für die Weiterentwicklung seiner Fragestellungen und Methoden durch die geladenen Expertinnen und Experten. Aus den Tagungen sind zwei Tagungsbände entstanden, die 2011 im Rahmen der Reihe Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit beim Berliner Akademie-Verlag erscheinen werden.